Bildverarbeitung

„Das große ­Commitment zur Vision macht uns definitiv sehr stolz“

Vision-Projektleiter Florian Niethammer  im Interview

29.09.2021 - Die Vision 2021 steht in den Start­löchern. Aber was müssen Interessierte beachten und was bekommen sie auf der Bildverarbeitungs­messe geboten? Florian Niethammer, ­Projektleiter der Vision, gibt im Interview Antworten auf diese und weitere Fragen.

inspect: Die Vision 2018 hatte rund 11.000 Besucher und gut 470 Aussteller mit einem Auslandsanteil von 46 beziehungsweise 60 Prozent. Wie schätzen Sie die diesjährige Verteilung?

Florian Niethammer: Für 2021 rechnen wir mit einer Zahl zwischen 250 und 300 ausstellenden Unternehmen. Aus nachvollziehbaren Gründen nehmen in diesem Jahr deutlich weniger Firmen aus Asien und Nordamerika an der Vision teil. Die Messe wird daher voraussichtlich auch insgesamt einen stärkeren europäischen Charakter aufweisen. Gleichwohl verzeichnen wir einen soliden Auslandsanteil von 51 Prozent bei unseren ausstellenden ­Firmen. Das zeigt einmal mehr den Stellenwert der Vision als Leitmesse für Bildverarbeitung. Im Hinblick auf die Besuchenden werden wir erst auf der Veranstaltung selbst genau wissen, welche Auswirkungen die dann aktuell vorherrschenden Reise- und Quarantäne­beschränkungen mit sich bringen.

In der Ausstellerliste für die Vision 2021 finden sich neben deutschen und europäischen Unternehmen auch einige namhafte aus Nordamerika und Asien. Rechnen Sie mit weiteren Zugängen aus Übersee?

Tatsächlich haben sich nahezu alle nationalen und internationalen Größen der Bildverarbeitung zur diesjährigen Vision bekannt und wir verzeichnen noch täglich weitere Neuanmeldungen für Oktober – national wie international. Das große Commitment zur Vision macht uns definitiv sehr stolz. Insbesondere, weil wir wissen, dass es für alle Markt­beteiligten herausfordernde Zeiten sind.

Sie hatten Anfang Juli das Hygiene­konzept der Messe vorgestellt. Gibt es darüber hinaus Einschränkungen, etwa hinsichtlich Gastronomie, Sitzgelegenheiten auf dem Messe­gelände oder ähnliches?

Die aktuelle Corona-Verordnung gibt uns eine Planungsgrundlage, auf deren Basis wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Messe auch bei steigenden Inzidenzwerten sicher und erfolgreich durchführen können. Die Messe Stuttgart arbeitet grundsätzlich mit den aus dem Alltag bekannten „3G“ (geimpft, genesen oder getestet). Der entsprechende Nachweis wird vor dem Zutritt auf das Gelände überprüft. Auf dem Gelände gilt eine Maskenpflicht, mit Ausnahme von gastronomischen Situationen an den Ständen oder auch in den weitläufigen und offen gestalteten Food Courts in den beiden Messehallen. Mit der Vollregistrierung der Fachbesuchenden ist darüber hinaus die Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Als Veranstalterin ist die Messe Stuttgart in der Umsetzung allerdings auch auf das Mitwirken der Teilnehmenden angewiesen. Deswegen empfehle ich, vor der Messteilnahme einen Blick in das Hygienekonzept zu werfen. Die Informationen sind schnell und verständlich auf Deutsch sowie Englisch unter www.vision-messe.de/safe-expo einsehbar. Mit dem Wissen um die Maßnahmen kann der Messe­besuch dann gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl angetreten werden.

Inwiefern wird sich das Messegeschehen unterscheiden im Vergleich zu 2018?

Wir spüren in der Branche den großen Wunsch, endlich wieder in einen direkten und persönlichen Austausch mit Kundschaft und PartnerInnen zu gehen. Ich glaube, dass wir ein freudiges Wiedersehen der Branche nach so langer Zeit auf der Vision 2021 erleben können. Gleichzeitig wird die Messe in diesem Jahr einen noch stärkeren Business-Charakter aufweisen, da traditionelle Side-Events wie ausschweifende Standparties oder Ausstellerabende aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden.

Werden Geimpfte weniger Einschränkungen haben als Ungeimpfte?

Nach aktuellem Stand sind bei allen Veranstaltungen der Messe Stuttgart im Herbst die aus dem Alltag bekannten „3G“ als Voraussetzung zum Einlass auf das Gelände gesetzt. Geimpfte, Genesene und negativ Getestete werden damit gleichbehandelt.

Neben den Ständen der Aussteller: Was bietet die Vision 2021 den Besuchern darüber hinaus?

Im Zentrum des diesjährigen Rahmenprogrammes stehen die Industrial Vision Days, das weltweit größte Forum für Bildverarbeitung. Hier werden traditionell die Innovationen und Neuheiten aus der Bildverarbeitung vorgestellt und aktuelle Trends diskutiert. Dabei decken wir Themen ab wie Kameratechnologie, Optik und Beleuchtung, 3D, Hyperspectral Imaging, Vision Processing (Embedded Vision, IPC, GPU), Software und Deep Learning, Standards, Forschung und Innovation, Anwendungen sowie Robot Vision und Start-up Pitches.

Welche Themenbereiche gibt es?

Die Besuchenden erwarten spannende Themenparks: So stellen in der Integration Area Systemintegratoren und Lösungsanbieter ihr spezifisches Angebot für verschiedenste Anwendungsbranchen vor. Unter dem Titel IPC 4 Vision präsentieren sich Anbieter von Industrie-PCs. Zusätzlich zum geförderten BMWi-Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen aus Deutschland werden auf der neu geschaffenen Vision Start-up World Start-ups aus ganz Europa ihre Ideen und Innovationen zeigen. (dl) 

Rund um die Vision haben wir eine Themenseite eingerichtet - Sie finden Sie hier.

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