News

VDMA: Bestellaufkommen erholte sich zum Jahresende 2020

Auftragsplus von 7 Prozent im Dezember

05.02.2021 - Im Dezember 2020 legte das Auftragsvolumen des Maschinenbaus im Vorjahresvergleich um 7 Prozent zu, meldet der VDMA. Im Gesamtjahr steht ein Rückgang der Bestellungen von real 11 Prozent in den Büchern.

Das Auftragsminus von 11 Prozent sei das dickste seit der Finanzkrise 2008/09, sagt der VDMA. Dennoch zeigte die Kurve gegen Jahresende nach oben. "Die Erholung, die im Herbst 2020 begonnen hat, setzt sich fort, aber sie steht unverändert auf wenig festem Grund. Die Pandemie ist nicht vorbei, und die immer wieder aufflammenden Diskussionen um Lockdowns sowie die verschärften Reiserestriktionen sind ernstzunehmende Belastungen und erschweren einen nachhaltigen Aufschwung“, bilanzierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Während aus den Euro-Ländern im Dezember 1 Prozent mehr Aufträge kamen als im Vorjahresmonat, kamen aus den Nicht-Euro-Ländern 9 Prozent mehr. Durch diesen Jahresendspurt ergab sich im vierten Quartal 2020 noch ein Auftragsplus von 4 Prozent.

Vor allem das Ausland bestellte im Gesamtjahr 2020 weniger

Die globalen, von Corona verursachten Schwierigkeiten zeigen sich dagegen deutlich in der Jahresbilanz des Auftragseingangs. Während die Inlandsorders 2020 um 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau blieben, kamen aus dem Ausland 13 Prozent weniger Bestellungen. Euro-Länder (minus 11 Prozent) und Nicht-Euro-Länder (minus 13 Prozent) blieben dabei fast im Gleichlauf. "Für uns als exportorientierte Branche ist entscheidend, dass die globale Nachfrage in diesem Jahr wieder stärker in Schwung kommt und möglichst störungsfrei bedient werden kann", erklärt Wiechers.

Kontakt

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V.

Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt
Deutschland

+49 69 6603 0
+49 69 6603 1511