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Hyperloop: Mit Schallgeschwindigkeit von Zürich nach Berlin

24.07.2023 - Sensoren für die Transportkapsel, den sogenannten Pod

Acht Studierende der ETH Zürich sollen im Rahmen des Fokusprojekts Swissloop einen neuartigen Hyperloop-Prototypen bauen. Ein Schweizer Hersteller unterstützt sie dabei mit Lichtschranken, Distanz- und Drucksensoren.

Auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf arbeiten 35 Studierende der ETH Zürich und anderer Hochschulen im Rahmen des Swissloop-Projekts an Prototypen für die Highspeed-Mobilität der Zukunft – unter anderem am Hyperloop: Personen oder Güter sollen in einer Transportkapsel, dem Pod, mit annähernd Schallgeschwindigkeit durch eine luftleere Röhre an allen Staus vorbeirauschen – von Zürich nach Berlin in 35 Minuten, von Zürich nach Genf in 15 Minuten.  
Realistisches Verkehrskonzept oder Träumerei eines Elon Musk, der mit dieser Vision vor zehn Jahren einen Wettstreit der Pod-Ideen angestoßen hat? In Dübendorf haben die Studenten nur ein großes Ziel: Im Juli soll der Prototyp bei der European Hyperloop Week möglichst schnell und perfekt gesteuert die Teststrecke in Edinburgh unter die Räder nehmen.

Das Team fertigt fast alle Komponenten selbst

Nach Abschluss der Design- und Konstruktionsphase steckt das Swissloop-Team gerade mitten in der Komponentenfertigung und dem Zusammenbau seines Pods. Anders als die übrigen Wettbewerbsteams produzieren die angehenden Ingenieurinnen und -Ingenieure fast alle benötigten Komponenten selbst: von der 3D-gedruckten Halterung für die Baumer-Lichtschranken bis zum Leiterplattendesign. In jedem Arbeitsbereich arbeiten die Swissloop-Macher konzentriert an ihrem Spezialgebiet: Lina lötet unter dem Mikroskop Elektronikkomponenten auf eine selbst designte PCB, Noël montiert die O200-Lichtschranken zur Positionsbestimmung an der Halterung und Marvin coded die Sensoren an einem der Computerplätze. Vor einem Regal geparkt steht die 2,6 Meter lange, grüne Epoxy-Mold und wartet darauf, dass sie der Karosserie aus Carbon und Harz ihre windschnittige Form geben kann.

 

 

Auf Rekordjagd  

Louis Chambre behält als Operations Leads den Überblick über die Vielzahl der Subsysteme und ordnet die Projektpläne so, dass am Ende alle Fäden planmäßig zusammenlaufen. Auf Baumer, die seit 2017 Swissloop mit hochpräzisen, kompakten Sensoren sponsert, können sich Louis und sein Team verlassen. „Die Baumer Sensoren spielen eine große Rolle zum Funktionieren des Pods“, so der Maschinenbau-Student.   

Der Pod ist mit extrem schnellen und hochpräzisen Baume- Sensoren bestückt. Sie überwachen Beschleunigung und Position des Pods sowie dessen Antriebs- und Bremssystem. PBMN-Drucksensoren wachen über das Pneumatiksystem, OM20 Laser-Distanzsensoren stellen die richtige Positionierung des Pods auf der Schiene sicher und ultrakompakte O200-Lichtschranken ermitteln die exakte Position, unabhängig von wechselnden Lichtverhältnissen. 

„Sehr gute Zusammenarbeit“

Die Ausstattung mit Hightech-Komponenten ist das eine. Doch das volle Potenzial der Sensoren können die Pod-Konstrukteurinnen und -Konstrukteure nur mit entsprechender Beratung freisetzen. Dafür sorgen Thomas Schneider und Andreas Staub aus dem Baumer-Verkaufsteam mit ihrem Know-how. Louis kennt die beiden schon vom Vorjahr, als er bei Swissloop das Bremssystem entwickelt und in den Pod gebracht hat. „Die Zusammenarbeit mit Baumer ist sehr gut. Wir sind sehr zufrieden“, so Louis abschließend. 
 
Autor
Holger Thissen, PR Manager Baumer

Kontakt

Baumer Group

Hummelstraße 17
8501 Frauenfeld
Schweiz

+41 52 728 1122
+41 52 728 11 44

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