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Maschinenbauproduktion sank 2020 um 12,1 Prozent

Vorläufige Berechnungen des VDMA

09.02.2021 - Laut vorläufigen Berechnungen des VDMA ist die Produktion des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus im Coronajahr 2020 um real 12,1 Prozent gesunken. Das ist der größte Rückgang seit der Finanzkrise 2009 – und dennoch weniger als befürchtet.

Zu den ersten Berechnungen der Produktion des Jahres 2020 im Maschinen- und Anlagenbau sagt Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt: „Im Krisenjahr 2020 ist die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau am Standort Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um real 12,1 Prozent zum Vorjahr gesunken. Wir hatten den Rückgang zuletzt auf 14 Prozent geschätzt. Die Abweichung ist Folge der etwas geringeren Rückgänge der Produktion im November und Dezember im mittleren einstelligen Bereich." Auch das Bestellungvolumen hatten sich in den letzten Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum restlichen Jahr deutlich erholt.

"Das ändert aber nichts daran, dass 2020 für das schlechteste Ergebnis seit der Finanzkrise des Jahres 2009 steht", ergänzt Wiechers. Damals brach die Produktion um 25 Prozent ein.

Für das laufende Jahr rechnet der VDMA mit einem realen Produktionszuwachs von 4 Prozent. Dies sei "angesichts des hohen Rückgangs im vergangenen Jahr nur den Beginn einer Aufholphase von niedrigem Niveau aus", sagt Wiechers.

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