Sick finanziert Namensprofessur für Mikrooptik

10.12.2012 -

Der Vertrag über das bisher größte gemeinsame Projekt zwischen der Albert-Ludwigs-Universität und der Sick AG ist heute unterzeichnet worden: Am 1. Januar 2013 startet die „Gisela-und-Erwin-Sick-Professur für Mikrooptik". Das Unternehmen mit Sitz in Waldkirch finanziert eine Namensprofessur für einen Zeitraum von zehn Jahren mit insgesamt einer Million Euro. Die neue Professur, die der Mikrooptiker Prof. Dr. Hans Zappe innehat, wird an der Technischen Fakultät der Universität Freiburg angesiedelt sein. 

Im Rahmen der Professur wird sich Hans Zappe der Forschung auf dem Gebiet der optischen Sensorik widmen. Der Mikrooptiker ist Ko-Sprecher des neuen Sonderforschungsbereichs SFB/Transregio „Planare Optronische Systeme". Die Wissenschaftler verfolgen das Ziel, neue, optische Sensoren zu entwickeln, die großflächig in dünne, flexible Polymerfolien gedruckt werden. Solche großflächigen Sensornetzwerke können unter anderem Druck, Temperatur oder chemische und biologische Substanzen messen. Die Einsatzgebiete liegen zum Beispiel in der Medizin, der Raumfahrt oder der Gebäudetechnik.