Bildverarbeitung

Hand in Hand mit menschlichen ­Kolleginnen

Autonome Cobots: kollaborative Roboter mit künstlicher Intelligenz

19.09.2022 - Im Gegensatz zu klassischen Cobots agieren kognitive Roboter autonom auf Basis von KI, lernen aus Erfahrungen und können Menschen von anderen Objekten unterscheiden. Dadurch lassen sie sich in jeder Umgebung ohne aufwendige Anpassungen der Infrastruktur einsetzen.

Der autonome Roboter Maira ermöglicht mit seinen Sensoren und einer vollständig integrierten künstlichen Intelligenz eine intelligente Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Seine kognitiven Fähigkeiten eröffnen ein breites Anwendungsspektrum. Er erfüllt Schutzart IP65 und lässt sich daher auch in anspruchsvollen, kritischen Umgebungen wie der Medizintechnik oder Landwirtschaft einsetzen, im Umgang mit Wasser oder Chemikalien sowie bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen eingesetzt werden.

Doch ist der Einsatzbereich des Roboters nicht auf die klassische Industrie beschränkt: Er eignet sich für alle Arbeitsumfelder, in denen Menschen agieren. Dabei eignet sich der Roboter auch für Aufgaben, die eine hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit erfordern.

Sicherheit: Roboter hält stets Abstand zu Menschen

Die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern ist in erster Linie auch eine Sicherheitsfrage. Ist die Sicherheit gewährleistet, schafft dies Vertrauen und eine produktive Arbeitsumgebung kann entstehen. Um dies zu gewährleisten, hat Neura Robotics den Touchless-Safe-Human-Detection-Sensor entwickelt: Dieser erkennt Menschen im Raum und passt die Geschwindigkeit bis hin zum Stillstand an, sodass Menschen niemals berührt werden.

Flexibles System mit drei Sinnen: Fühlen, Hören, Sehen

Durch die Fähigkeiten zu fühlen, zu hören und zu sehen sowie sich dabei schnell an wechselnde Umgebungen anzupassen, entsteht ein flexibles System. Mit mehreren Gelenken und einem Arbeitsbereich von 360 ° kann Maira sich so bewegen und arbeiten, wie es für die jeweilige Anwendung am sichersten und effizientesten ist. Der Umgang mit dem Roboter ist für die menschlichen Kollegen dabei einfach und intuitiv. Neben der Sprachsteuerung ermöglicht es die Tablet-basierte grafische Benutzeroberfläche, alle Robotergelenke zu bewegen und Anwendungen mit einem Drag-and-Drop-System zu erstellen. So hat der Anwendende den vollen Zugriff auf die Bewegungen und das Verhalten.

Die kompakte Version Maira Junior eignet sich für Anwendungen mit einem kleineren 
Arbeitsbereich, etwa in der Medizin. Die Version wurde entwickelt, um kognitive Funk­tionen auf kleine und kompakte Roboter zu übertragen. Damit schließt Maira Junior die Lücke zwischen Lara und Maira.

Intralogistik: Fahrerloses Transportsystem weiterentwickelt

Neben Maira hat Neura Robotics die Robotiklösungen Multi-Sensing Autonomous Vehicle (MAV) und Lightweight Agile Robotic Assistant (Lara) weiterentwickelt. Das MAV ist für die Intralogistik gedacht. Das fahrerlose Transportsystem lädt und transportiert Waren autonom. Durch die Sensoren sind dazu keine zusätzlichen Peripheriegeräte nötig. MAV kann eine Last von 1,5 t transportieren und eignet sich damit für die Automobilindustrie und andere Branchen, in denen schwere Lasten transportiert werden. Der MAV Junior hat mit 500 kg eine etwas geringere Traglast. Dafür ist er kleiner und wendiger.

Schneller, leichter Sechsachser als Einstieg in die kollaborative Robotik 

Auch der Lara wurde weiterentwickelt. Der kollaborative Roboter hat sechs Freiheits­grade und kombiniert industrielle Leistung mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Mit einer hohen Geschwindigkeit und Präzision füllt Lara die Lücke zwischen kollaborativen Roboter und Industrieroboter. Neben Lara 5, 8 und 10 sind nun auch Lara 3 (Traglast 3 kg) und Lara 15 (Traglast 15 kg) verfügbar.

Das System eignet sich für die Automatisierung einfacher und repetitiver Aufgaben – auch in Bereichen, wo Robotik bisher nicht zum Einsatz kommt. Das System lässt sich außerdem bei Bedarf nahtlos in Produktionslinien integrieren. 

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